Japan: Super-GAU für Versicherungen

von Hans Kainz am 14. March 2011

Schätzungen der US-Risikoanalysegesellschaft “AIR Worldwide” zufolge werden sich die Schäden in Japan auf rund 35 Milliarden Dollar (25,1 Milliarden Euro) belaufen.

Die Erdbebenkatastrophe von Freitag dem 11.03.2011 erreichte eine Stärke von 9,0 laut Richterskala. Mehr als 10.000 Menschen dürften ums Leben gekommen sein. Und auch die materiellen Schäden sind enorm. Mehr als 20.000 Gebäude wurden durch das Beben in Japan zerstört.

Die Häufung von Naturkatastrophen könnten sich demnächst auch auf die Versicherungsprämien weltweit und damit auch auf uns auswirken. Denn große Rückversicherungsgesellschaften wie die am stärksten betroffene Munich Re haben auch direkten Einfluss auf den österreichischen Versicherungsmarkt. Übrigens wurde das Jahresbudget, dass die Munich Re für Naturkatastrophen reservierte, bereits vor dem Japan Beben verbraucht. Denn bereits das Erdbeben in Neuseeland, die Überschwemmungen im australischen Brisbane und der Zyklon Yasi, der in Queensland wütete verschlangen unfassbare Summen des Rückversicherers.

Bleibt also zu hoffen, dass sich die Lage in Japan entspannt, es zu keinem Atom Super-Gau kommt und unsere Welt von weiteren Naturkatastrophen verschont bleibt.

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